JUNGES LINDAU

 

 

Unsere Stadt hat einen wichtigen Anteil an einem zentralen gesellschaftlichen Auftrag: an der Gestaltung guter Rahmenbedingungen für das Aufwachsen und Heranwachsen der jungen Generation, damit für Kinder und Jugendliche geeignete Lebensbedingungen und Zukunftschancen in unserer Stadt geschaffen werden. Unter dem #lindaulebt erarbeiten unsere städtische Jugendbeauftragte Jasmin Sommerweiß, zahlreiche Jugendliche sowie Vertreter der Schulen, Jugendeinrichtungen und Vereine derzeit ein Konzept zur Neuausrichtung der Jugendarbeit in unserer Stadt. Der neue Stadtrat wird dieses Konzept verabschieden.

 

JA zu einer ehrlichen Jugendbeteiligung

Uns ist es wichtig, dass junge Menschen nach ihren Ideen für unsere Stadt gefragt werden, dass sie selbstständig Ideen entwickeln und konkrete Entscheidungen verantwortungsvoll treffen können. Wir wollen, dass Jugendliche in unserer Stadt mitreden, mitgestalten und mitentscheiden können. Mögliche Ansätze sind ein festes jährliches Jugendbudget oder ein Jugendparlament.

 

JA zu dauerhaften Jugendforen

Beteiligungsprozesse, wie die Jugendwerft oder die Jugendforen, beginnen in den Köpfen der Erwachsenen. Eine solche Beteiligung muss gewollt und gelebt werden, von der Politik von uns allen. In den vergangenen Jahren wurden bereits fünf große Jugendforen durchgeführt. Wir wünschen uns, dass Jugendliche kontinuierlich beteiligt werden und in unserer Stadt eine feste Stimme erhalten. Ein erster Schritt in die richtige Richtung hierzu, ist die Jugendwerft, bei dessen Bewerbung bereits Jugendliche aktiv mitgearbeitet haben:

https://www.youtube.com/watch?v=teUEGVr6FFA

 

JA zu einem Gemeindejugendpfleger

Um eine Beteiligung von Jugendlichen nachhaltig zu pflegen, halten wir die Stelle eines Gemeindejugendpflegers in unserer Stadt für sinnvoll. Zu den Aufgaben eines Gemeindejugendpflegers gehören die Bündelung der jugendrelevanten Angebote in unserer Stadt, die Vernetzung aller Akteure der Jugendarbeit sowie die Funktion eines zentralen Ansprechpartners für alle Fragen rund um die Jugendarbeit in unserer Stadt. Dadurch schaffen wir eine nachhaltige Bewahrung der nun neu aufgestellten Jugendarbeit und eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Strukturen.

 

JA zur Unterstützung nicht-städtischer Jugendarbeit

Offene Jugendarbeit bedeutet, dass verlässliche Orte geschaffen werden, in denen  Jugendliche ihre Freizeit gestalten können, Erfahrungen sammeln oder ihnen eine Orientierung und Unterstützung gegeben wird. Diese Form der Jugendarbeit kann aber nur im Wechselverhältnis zu den festen Angeboten existieren, wie in einem Sport- oder Musikverein. Die offene Jugendarbeit kann diese Angebote nutzen und in diese hinein vermitteln. Unsere Aufgabe ist es, diese verschiedenen Akteure zusammenzubringen und zu vernetzen. Denn eine solche Vernetzung ist die Grundvoraussetzung, damit die Arbeit mit Jugendlichen ihre Wirksamkeit entwickeln kann.

 

JA zu dezentralen Jugendräumen

Ob wettergeschützt, im Freien, begleitet oder offen: wir brauchen mehr dezentrale Jugendräume und Treffpunkte für Jugendliche in allen Stadtteilen.

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